Warum ist es wichtig, die Ski-Begriffe zu kennen, bevor man ins Skigebiet fährt?

Noch bevor Sie Ihre Skier anschnallen, kann Ihnen das Vokabular bereits einen Vorteil verschaffen. Das Verständnis der Fachbegriffe ermöglicht es Ihnen, den Ratschlägen der Skilehrer besser zu folgen, aber auch eine Ausrüstung zu wählen, die Ihrem Niveau entspricht. Und vor allem, Ihr Skifahren an die aktuellen Bedingungen anzupassen.

Es ist auch eine Frage der Sicherheit. Bestimmte Begriffe im Zusammenhang mit Lawinen oder dem Wetter sollten Ihnen nicht unbekannt sein. Denken Sie daher vor der Abfahrt daran, die Wettervorhersage für Méribel und die 3 Vallées sowie die Webcam der 3 Vallées zu konsultieren. So können Sie die Bedingungen vorausschauend einschätzen und in aller Ruhe Ski fahren.

Das Ski-Lexikon

Vokabular zu Techniken und Bewegungen

Kantenhalt : Der Kantenhalt bezeichnet die Fähigkeit der Kanten, auf dem Schnee zu greifen. Er ist besonders wichtig auf hartem oder vereistem Schnee. Ein guter Kantenhalt ermöglicht es Ihnen, die Kontrolle zu behalten, selbst in den anspruchsvollsten Kurven.

Angulation : Die Angulation bezeichnet die Neigung des Körpers in einer Kurve. Sie ermöglicht es, im Gleichgewicht zu bleiben und gleichzeitig den Druck auf die Kanten zu verstärken. Je besser sie beherrscht wird, desto präziser sind Ihre Fahrlinien.

Antizipation : Beim Skifahren besteht die Antizipation darin, die nächste Bewegung vorzubereiten. Der Blick richtet sich immer talwärts, niemals auf die Skier, was die Flüssigkeit verbessert und abrupte Bewegungen vermeidet.

Stockeinsatz : Der Stockeinsatz ist eine einfache, aber wesentliche Bewegung. Er dient als Orientierungspunkt für die Verkettung der Schwünge und stabilisiert den Oberkörper. Richtig eingesetzt, bringt er Rhythmus und Regelmäßigkeit.

Natürlicher Stopp : Der natürliche Stopp nutzt das Gelände oder den Schnee, um progressiv zu verlangsamen. Er erfordert daher kein starkes Rutschen. Es ist eine sanfte und kontrollierte Art anzuhalten.

Carven : Carven bedeutet, mit den Kanten zu fahren, ohne zu rutschen. Der Ski folgt dann seiner natürlichen Kurve. Diese Technik bietet ein sehr flüssiges Gleitgefühl.

Carving : Carving bezeichnet die Praxis des geschnittenen Skifahrens. Die Skier ziehen saubere Kurven in den Schnee. Das Ergebnis: mehr Geschwindigkeit, aber auch mehr Präzision.

Schneepflug : Der Schneepflug ist oft die erste erlernte Technik. Die Skier bilden ein V, um zu verlangsamen und die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Er ermöglicht es Anfänger(inne)n, bereits bei den ersten Abfahrten Vertrauen zu gewinnen!

Konvergenz : Die Konvergenz entspricht der Annäherung der Skispitzen und tritt in bestimmten Schwungphasen auf. Sie kann helfen, die Bewegung zu stabilisieren.

Schwungauslösung : Das ist der Moment, in dem der Schwung beginnt. Sie verlagern Ihr Gewicht und richten Ihre Skier aus. Eine gute Schwungauslösung macht das Skifahren flüssiger und effizienter.

Streckung : Die Streckung ist die Ausdehnung des Körpers nach einer Beugung und begleitet den Schwungausgang. Diese Bewegung ermöglicht es, die Kurven dynamisch zu verketten.

Rutschen : Rutschen bedeutet, die Skier seitlich gleiten zu lassen. Das ermöglicht es, die Geschwindigkeit zu kontrollieren, besonders an steilen Hängen. Es ist eine sehr nützliche Technik, die man beherrschen sollte.

Dré dans l'pentu : Das ist ein bei erfahrenen Skifahrern wohlbekannter Ausdruck. Er bedeutet, geradeaus einen steilen Hang hinunterzufahren.

Skifahrer-Duo

Divergenz: Im Gegensatz zur Konvergenz spreizen sich die Skier bei der Divergenz nach vorne. Diese Position wird häufig beim Lernen verwendet. Sie hilft, die Richtung besser zu kontrollieren.

Beugen: Beugen bedeutet, die Beine zu beugen, um Unebenheiten des Geländes abzufedern. Das ermöglicht es, stabil zu bleiben, auch auf buckeligem Schnee. Es ist eine wesentliche Grundlage des Skifahrens.

Beugung: Die Beugung ist die tiefe Position des Skifahrers. Sie geht oft einer Kurve oder einem Rhythmuswechsel voraus.

Flip: Der Flip ist eine Freestyle-Figur. Es handelt sich um eine Rückwärtsrotation, die im Sprung ausgeführt wird.

Godille: Die Godille besteht darin, kleine schnelle Schwünge aneinanderzureihen. Sie wird häufig an steilen Hängen oder in Rinnen verwendet.

Grab: Der Grab ist eine Figur, bei der der Skifahrer seinen Ski in der Luft greift. Sie verleiht Sprüngen Stil und Technik und wird im Freestyle sehr häufig verwendet.

Schuss: Der Schuss besteht darin, geradeaus abzufahren, mit parallelen Skiern. Die Geschwindigkeit kann daher hoch sein. Diese Position wird häufig auf flachen Abschnitten oder im Wettkampf verwendet.

Stem: Der Stem ist eine Zwischentechnik zwischen Schneepflug und Parallelskilauf. Ein Ski öffnet sich, um die Kurve einzuleiten. Sie wird häufig beim Fortschritt verwendet.

Switch (oder Fakie): Switch zu fahren bedeutet, rückwärts zu fahren. Diese Technik wird im Freestyle sehr häufig verwendet.

Querfahrt: Die Querfahrt besteht darin, den Hang diagonal zu durchqueren. Sie ermöglicht es, die Geschwindigkeit zu kontrollieren und sich auszuruhen. Sie ist nützlich für steile Hänge.

Carving-Schwung: Bei einem Carving-Schwung rutschen die Skier nicht. Sie folgen einer präzisen Bahn auf ihren Kanten. Das ermöglicht es, schneller zu fahren und dabei stabil zu bleiben.

Rutschschwung: Der Rutschschwung nutzt ein kontrolliertes Gleiten und ermöglicht es, leicht abzubremsen. Es ist eine beruhigende Technik für Anfänger(innen).

Parallelschwung: Die Skier bleiben während des gesamten Schwungs parallel. Das ist die Grundlage des modernen alpinen Skifahrens, die es ermöglicht, mit Flüssigkeit und Kontrolle zu fahren.

Skifahrer, der eine Piste hinunterfährt

Vokabular rund um Schneearten

Nach den Techniken kommen wir nun zum Schnee! Denn nicht jeder Schnee fährt sich gleich.

Kunstschnee: Kunstschnee wird von Schneekanonen erzeugt. Er ermöglicht eine gute Schneedecke, auch zu Beginn oder am Ende der Saison. Seine Textur ist oft kompakter und manchmal rutschiger.

Präparierter Schnee: Präparierter Schnee wird von Pistenraupen bearbeitet, in der Regel nachts. Er bietet eine glatte und gleichmäßige Oberfläche. Das ist der ideale Schnee, um Fortschritte zu machen und Vertrauen zu gewinnen!

Firnschnee: Firnschnee entsteht mit steigenden Temperaturen. Er ist feuchter und schwerer. Er verändert sich im Laufe des Tages stark: morgens hart, nachmittags weicher.

Naturschnee: Naturschnee ist der Schnee, der direkt vom Himmel fällt. Er ist oft leichter und angenehmer zu fahren. Er bietet sehr gute Fahrgefühle, besonders im Tiefschnee.

Zerpflügter Schnee: Zerpflügter Schnee ist bereits befahrener und unregelmäßiger Schnee. Er weist Buckel und Spuren auf. Er erfordert daher mehr Technik und Anpassungsfähigkeit.

Umgewandelter Schnee: Umgewandelter Schnee hat seine Struktur durch Sonne und Frost verändert. Er kann hart, verkrustet oder leicht angetaut sein. Er erfordert eine gute Anpassung der Technik.

Powder, Pulver oder Pow Pow: Diese umgangssprachlichen Begriffe bezeichnen Pulverschnee. Sie werden unter Skifahrern häufig verwendet. Sie stehen für ideale und sehr begehrte Bedingungen.

Pulverschnee: Pulverschnee ist frischer, leichter und unpräparierter Schnee. Er vermittelt ein einzigartiges Gefühl des Schwebens. Das ist das bevorzugte Terrain für Freeride-Liebhaber.

Sulz: Sulz ist sehr feuchter, fast geschmolzener Schnee. Er tritt oft am Ende der Saison oder am Fuß der Pisten auf. Er ist schwerer und erfordert mehr Kraftaufwand.

Dameuse

Vokabular zu Topographie und Geographie

Adret: Der Adret bezeichnet einen der Sonne zugewandten Hang. Der Schnee schmilzt dort schneller. Die Bedingungen verändern sich dort also im Laufe des Tages schneller.

Amont: Amont entspricht dem oberen Teil des Berges. Es ist in der Regel der Ausgangspunkt einer Piste. Dieser Begriff ist wesentlich für die Orientierung.

Altitude: Die Altitude gibt die Höhe über dem Meeresspiegel an. Sie beeinflusst direkt die Qualität des Schnees. Je höher sie ist, desto kälter und trockener ist der Schnee.

Aval: Aval entspricht dem unteren Teil des Hanges. Es ist die Richtung der Abfahrt. Sie ist also immer entgegengesetzt zu Amont.

Backcountry: Backcountry bezeichnet die Gebiete außerhalb der markierten Pisten. Diese Bereiche sind also nicht gesichert. Sie erfordern daher gute Kenntnisse und eine angepasste Ausrüstung.

Combe: Eine Combe ist eine natürliche Mulde zwischen zwei Erhebungen. Sie kann viel Schnee ansammeln, kann aber Lawinenrisiken ausgesetzt sein.

montagnes

Die Aufstiegsanlagen

Gondelbahn (TC): Die Gondelbahn (TC) ist eine Aufstiegsanlage mit geschlossenen Kabinen, die vor Wind und Kälte schützt. Sie ist komfortabel und für alle zugänglich.

Luftseilbahn (TPH): Die Luftseilbahn ist eine große Kabine, die an einem Seil aufgehängt ist. Sie befördert eine große Anzahl von Personen. Sie wird häufig für lange Strecken in der Höhe eingesetzt.

Sessellift: Der Sessellift ist eine Aufstiegsanlage im Freien, die fix oder kuppelbar sein kann. Die Skifahrer sitzen auf hängenden Sesseln.

Kuppelbarer Sessellift (TSD): Der kuppelbare Sessellift (TSD) ist ein schneller Sessellift, der jedoch in der Station verlangsamt, um das Einsteigen zu erleichtern. Er bietet mehr Komfort und Flüssigkeit als der fixe Sessellift.

Schlepplift: Der Schlepplift funktioniert mit einer Stange oder einem Bügel. Sie bleiben während der Auffahrt stehen. Er ist häufig auf Anfängerpisten vorhanden.

Die Saulire Express Gondelbahn

Das Vokabular rund um die Skipisten

Pistenraupe: Die Pistenraupe ist eine Maschine, die hauptsächlich nachts die Pisten präpariert. Sie glättet den Schnee, um gute Bedingungen zu bieten.

Grüne Piste: Die grüne Piste ist die leichteste und ideal für einen sanften Einstieg. Ihr Gefälle ist gering und gleichmäßig.

Blaue Piste: Die blaue Piste ist mittelschwer, da das Gefälle gut bewältigbar bleibt. Sie ermöglicht somit Fortschritte ohne größere Schwierigkeiten.

Rote Piste: Die rote Piste ist anspruchsvoller. Das Gefälle ist steiler, daher erfordert sie eine gute Beherrschung der Kurventechnik.

Schwarze Piste: Die schwarze Piste ist erfahrenen Skifahrern vorbehalten. Sie weist ein steiles und manchmal technisches Gefälle auf. Sie erfordert Kontrolle und Einsatz.

Snowpark: Der Snowpark ist ein dem Freestyle gewidmeter Bereich. Dort findet man Module, Rails und Buckel. Es ist der ideale Ort, um Tricks auszuführen!

Schneekanone: Die Schneekanone produziert Kunstschnee. Sie ermöglicht es, die Schneesicherheit des Skigebiets zu gewährleisten. Sie ist zu Beginn und am Ende der Saison unverzichtbar.

Skipässe: Der Skipass ist Ihr Zugang zu den Aufstiegsanlagen. Er ermöglicht Ihnen, im gesamten Skigebiet zu fahren. Denken Sie daran, die Skipässe von Méribel und den 3 Vallées zu wählen, die zu Ihrem Aufenthalt passen.

Pistenskifahren in Méribel

Vokabular rund um Sicherheit und Lawinen

In den Bergen ist Sicherheit unerlässlich. Bestimmte Begriffe müssen gut verstanden werden.

CATEX: Das CATEX (Seilbahn-Sprengstofftransportsystem) ist ein System zur präventiven Lawinenauslösung. Es verwendet per Seil transportierte Sprengstoffe und sichert so gefährdete Bereiche ab.

LVS: Das LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) ermöglicht es, eine verschüttete Person zu orten. Es ist im freien Gelände unverzichtbar.

Gazex: Gazex ist eine stationäre Vorrichtung, die Lawinen aus der Ferne auslöst. Sie ermöglicht die Absicherung bestimmter Hänge.

PIDA: Der PIDA (Interventionsplan für Lawinenauslösungen) ist ein Sicherheitsplan im Skigebiet. Er wird von den Pistenrettern verwaltet und organisiert die präventive Lawinenauslösung.

RECCO: Das RECCO-System hilft den Rettungskräften, ein Opfer zu lokalisieren, ergänzend zum LVS. Es funktioniert mit Reflektoren, die in die Ausrüstung integriert sind.

Stufe 4: Stufe 4 zeigt eine hohe Lawinengefahr an. Die Bedingungen sind instabil. Höchste Vorsicht ist daher geboten.

Métier de pisteur

Das Vokabular des Skis und des Skiaufbaus

Um Ihre Ausrüstung besser auswählen zu können, ist es hilfreich zu verstehen, wie ein Ski konstruiert ist.

Vorspannung: Die Vorspannung ist die natürliche Wölbung des Skis. Sie beeinflusst den Grip und die Stabilität. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die Leistung.

Kanten: Die Kanten sind die Metallränder des Skis. Sie sorgen für Halt auf dem Schnee und sind für Kurvenfahrten unerlässlich.

Seitenwange: Die Seitenwange ist der seitliche Teil des Skis. Sie schützt seine innere Struktur und trägt zu seiner Festigkeit bei.

Taillierung: Die Taillierung entspricht den Abmessungen des Skis, die seine Wendigkeit beeinflussen. Sie bestimmt auch die Art der Kurven.

Kern: Der Kern, oft aus Holz, ist das Herz des Skis. Er beeinflusst die Flexibilität und das Gesamtverhalten.

Mittelbreite: Die Mittelbreite ist der Teil unter dem Fuß. Ihre Breite beeinflusst die Stabilität. Sie variiert je nach Einsatzbereich.

Kurvenradius: Der Kurvenradius entspricht der natürlichen Krümmung des Skis. Er bestimmt die Leichtigkeit beim Kurvenfahren. Je kürzer er ist, desto wendiger ist der Ski.

Rocker: Der Rocker ist die Aufbiegung der Schaufel oder des Endes. Er erleichtert das Aufschwimmen im Tiefschnee und verbessert die Wendigkeit.

Sandwich: Die Sandwich-Bauweise schichtet mehrere Lagen übereinander. Sie verbessert die Festigkeit des Skis und die Leistung.

Belag: Der Belag steht in direktem Kontakt mit dem Schnee. Er muss gut gepflegt werden, da er eine Schlüsselrolle für das Gleiten spielt.

Shape: Der Shape bezeichnet die allgemeine Form des Skis. Er variiert je nach Disziplin.

Schaufel: Die Schaufel entspricht dem vorderen Teil des Skis. Sie leitet die Kurven ein und hilft, Unebenheiten zu absorbieren.

Skiende: Das Skiende ist hingegen der hintere Teil des Skis. Es beendet die Kurve und beeinflusst die Stabilität beim Kurvenausgang.

Un skieur montrant une chaine de montagne à son amie

Das Vokabular rund um Skischuhe

Zehenbox: Die Zehenbox ist der vordere Teil des Schuhs. Sie schützt die Zehen und muss ein Mindestmaß an Platz bieten. Zu eng erzeugt sie Unbehagen. Zu weit reduziert sie die Präzision.

Booster: Booster sind elastische Riemen, die manchmal die klassischen Straps ersetzen. Sie verbessern den Halt des Schienbeins und sorgen für mehr Reaktionsfähigkeit bei der Kraftübertragung.

Canting: Das Canting ist eine seitliche Einstellung des Schuhs. Es ermöglicht die Anpassung der Neigung an Ihre Körperform. Ergebnis: eine bessere Haltung und ein besseres Gleichgewicht.

Schaft: Der Schaft ist der obere Teil des Schuhs. Er umschließt den Fuß und trägt zum Gesamthalt bei. Er spielt auch eine Rolle bei der Kraftübertragung.

Innenschuh: Der Innenschuh ist der innere, weiche und komfortable Teil. Er schmiegt sich an die Form des Fußes an. Oft thermoformbar, verbessert er den Komfort und die Präzision.

Schuhe: Skischuhe übertragen jede Bewegung auf die Ski. Sie müssen gut angepasst sein, weder zu weit noch zu eng. Ein guter Fit ist entscheidend für den Fortschritt.

Manschette: Die Manschette umschließt den unteren Teil des Beins. Sie hält das Schienbein und führt die Bewegungen. Sie beeinflusst direkt Ihre Haltung auf den Skiern.

Zahnstange: Die Zahnstange ermöglicht die Einstellung der Spannung der Schnallen. Sie passt sich leicht an verschiedene Körperformen an und hält den Fuß an Ort und Stelle.

Schnallen: Die Schnallen dienen zum Verschließen des Schuhs und halten den Fuß an Ort und Stelle. Ihre richtige Einstellung ist entscheidend für Komfort und Leistung.

Mikrometrische Schnallen: Mikrometrische Schnallen ermöglichen eine sehr feine Einstellung, insbesondere beim Druck. Sie verbessern dadurch deutlich den Komfort.

Flex der Schuhe: Der Flex gibt die Steifigkeit des Schuhs an. Je höher er ist, desto steifer ist der Schuh. Er muss entsprechend Ihrem Niveau und Ihrer Fahrweise gewählt werden.

Zunge: Die Zunge befindet sich vor dem Schienbein. Sie verteilt den ausgeübten Druck. Sie verbessert den Komfort und die Kraftübertragung.

Schale: Die Schale ist die starre Außenschale. Sie schützt den Fuß und gewährleistet die Struktur des Schuhs. Sie spielt eine Schlüsselrolle bei der Präzision.

Schuhsohle: Die Sohle steht in Kontakt mit der Bindung. Sie muss in gutem Zustand sein, um Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.

Komfortsohle: Die Komfortsohle befindet sich im Inneren des Innenschuhs. Sie verbessert den Halt des Fußes und reduziert die Ermüdung über einen ganzen Tag.

Spoiler: Der Spoiler wird an der Rückseite der Manschette platziert. Er verändert die Vorlage und passt die Haltung an.

Verschlussriemen: Die Straps befinden sich oben am Schuh. Sie ergänzen die Schnallen und verstärken den Halt des Schienbeins.

Vokabular rund um Skibindungen und Skizubehör

Die Bindungen stellen die Verbindung zwischen Ihnen und Ihren Skiern her. Sie spielen eine zentrale Rolle in Bezug auf die Sicherheit.

Vorderbacken: Der Vorderbacken ist der vordere Teil der Bindung, der den Skischuh an Ort und Stelle hält. Er löst bei einem Sturz aus, um Verletzungen zu vermeiden.

Bindung: Die Bindung verbindet den Skischuh mit dem Ski. Sie überträgt die Bewegungen und gewährleistet die Sicherheit. Sie muss entsprechend Ihrem Können und Ihrem Gewicht eingestellt werden.

Skibremse: Die Skibremse klappt aus, wenn sich der Skischuh löst. Sie verhindert, dass der Ski talwärts rutscht. Sie ist ein unverzichtbares Sicherheitselement.

Fersenbacken: Der Fersenbacken ist der hintere Teil der Bindung, der die Ferse hält. Er löst sich bei einem Sturz automatisch.

Skieur en plein descente

Das Vokabular rund um die Skipflege

Ein gut gepflegter Ski ist ein leistungsfähigerer und angenehmerer Ski.

Schleifen: Schleifen bedeutet, die Kanten zu schärfen. Das verbessert den Halt, besonders auf hartem Schnee. Es ist unerlässlich, um die Kontrolle zu behalten.

Bürste: Die Bürste wird nach dem Wachsen verwendet. Sie dient dazu, den Belag zu reinigen und zu strukturieren, um das Gleiten zu optimieren.

Wachs: Das Wachs ist ein auf den Belag aufgetragenes Produkt. Es verbessert das Gleiten und schützt den Ski. Es muss den Schneeverhältnissen angepasst sein.

Abziehklinge: Die Abziehklinge dient dazu, überschüssiges Wachs zu entfernen, um eine glatte Oberfläche zu erhalten. Mit anderen Worten, sie bereitet den Ski auf optimales Gleiten vor.

Die Skiarten und -disziplinen

Skifahren beschränkt sich nicht auf eine einzige Praxis. Es gibt zahlreiche Disziplinen, jede mit ihren Besonderheiten.

All-Mountain: All-Mountain-Ski sind vielseitig und passen sich allen Bedingungen an. Sie sind ideal, um verschiedene Geländearten zu befahren.

Backcountry: Backcountry bezeichnet das Skifahren abseits markierter Pisten. Es bietet große Freiheit, erfordert aber Eigenständigkeit und Wachsamkeit.

Backcountry Freestyle: Backcountry Freestyle kombiniert Freeride und Freestyle. Es verbindet Tricks mit natürlichem Gelände. Es erfordert daher Technik und Kreativität.

Abfahrt: Die Abfahrt ist eine Geschwindigkeitsdisziplin. Sie wird auf langen, schnellen Pisten ausgeübt. Sie erfordert Einsatz und Beherrschung.

Freeride: Freeride wird auf unpräpariertem Schnee ausgeübt. Es bevorzugt Freiheit und weite Räume und zieht insbesondere Liebhaber starker Empfindungen an.

Freestyle: Freestyle besteht darin, Tricks auszuführen. Es wird im Snowpark oder in natürlicher Umgebung ausgeübt.

Ski Alpin: Ski Alpin ist die am weitesten verbreitete Praxis. Es findet auf markierten Pisten statt und eignet sich für alle Niveaus.

Skilanglauf: Ähnlich einer nordischen Aktivität wird Skilanglauf auf flachem oder hügeligem Gelände ausgeübt. Es entwickelt die Ausdauer.

Skating-Skilanglauf: Sportlicher und schneller ist Skating eine dynamische Technik des Skilanglaufs. Sie ähnelt dem Schlittschuhlaufen.

Skitourengehen: Skitourengehen kombiniert Aufstieg und Abfahrt. Es wird abseits von Liftanlagen ausgeübt und erfordert eine spezifische Ausrüstung.

Offpiste-Skifahren: Offpiste-Skifahren findet außerhalb gesicherter Zonen statt. Es bietet einzigartige Empfindungen, erfordert aber Vorsicht und Vorbereitung.

Slalom: Der Slalom ist eine technische Disziplin, bei der die Tore eng beieinander stehen. Er erfordert Präzision und Schnelligkeit.

Riesenslalom: Der Riesenslalom bietet weiter auseinander stehende Tore. Er bevorzugt die Geschwindigkeit und bleibt sehr technisch.

Slopestyle: Slopestyle ist eine Freestyle-Disziplin, die Sprünge und Module kombiniert. Sie ist sehr spektakulär!

Super-G: Der Super-G ist eine Geschwindigkeitsdisziplin, die zwischen Riesenslalom und Abfahrt liegt.

Kombination: Die Kombination ist eine Disziplin, die mehrere Wettbewerbe vereint, in der Regel einen Geschwindigkeitswettbewerb (Abfahrt oder Super-G) und einen technischen Wettbewerb (insbesondere den Slalom). Es ist eine der umfassendsten Disziplinen des alpinen Skisports, die oft bei großen internationalen Wettkämpfen vertreten ist.

Skispringen: Skispringen wird auf der Schanze ausgeübt. Das Ziel ist es, die größte Distanz zurückzulegen.

Freeride à Méribel

Das Vokabular rund um die Bergausrüstung

Schließlich spielt die Ausrüstung eine Schlüsselrolle für Ihren Komfort und Ihre Sicherheit.

Après-Ski: Après-Ski sind Schuhe zum Laufen nach Ihrem Skitag, die verhindern, dass Sie ausrutschen. Sie müssen warm und bequem sein.

Skistöcke: Die Skistöcke helfen, das Gleichgewicht zu halten und geben den Rhythmus für die Schwünge vor. Sie sind beim Skifahren unverzichtbar.

Helm: Der Helm schützt den Kopf bei einem Sturz. Er wird dringend empfohlen, ja ist sogar unverzichtbar.

Skianzug: Der Skianzug ist ein einteiliges Kleidungsstück, das wirksam vor Kälte und Schnee schützt.

Handschuhe: Die Handschuhe schützen die Hände vor Kälte. Sie müssen isolierend und wasserdicht sein, um komfortabel Ski zu fahren.

Gamaschen: Die Gamaschen verhindern, dass Schnee in die Schuhe eindringt. Sie sind daher besonders nützlich bei Tiefschnee.

Schneefang: Der Schneefang ist in die Jacke Ihres Skianzugs integriert. Ebenso wie die Gamaschen verhindert er das Eindringen von Schnee und schützt bei einem Sturz.

Halswärmer: Der Halswärmer schützt den Hals vor Kälte. Er ist einfach, aber sehr effektiv, da er den thermischen Komfort verbessert.

Skibrille: Die Skibrille schützt die Augen vor Wind und Sonne und verbessert die Sicht. Sie ist auf den Pisten unverzichtbar.

Fäustlinge: Fäustlinge halten die Wärme besser als Handschuhe und bieten daher mehr thermischen Komfort. Sie sind ideal bei großer Kälte.

Schaufel: Die Schaufel ist ein Sicherheitswerkzeug abseits der Piste. Sie ermöglicht es, ein Lawinenopfer freizuschaufeln und ist zusammen mit einem LVS-Gerät unverzichtbar.

Eispickel: Der Eispickel wird in steilem Gelände oder beim Bergsteigen verwendet und hilft beim Vorankommen und beim Sichern der Tritte. Allerdings erfordert er eine Schulung für die effektive Nutzung.

Rucksack: Der Rucksack ermöglicht es, Ihre Ausrüstung mitzunehmen. Er muss an Ihre Praxis angepasst sein, da er Sie bei allen Ihren Touren begleitet.

Lawinenrucksack: Der Lawinenrucksack ist eine Lawinen-Sicherheitsausrüstung, die beim Freeriden dringend empfohlen wird. Er erhöht die Chancen, an der Oberfläche zu bleiben.

Latzhose: Bequem und praktisch schützt die Latzhose vor Kälte und Schnee. Sie bedeckt den unteren Rücken gut.

Das Lexikon des Skifahrers zu verstehen, bedeutet bereits einen Schritt in Richtung mehr Beherrschung zu machen. Es bleibt Ihnen nur noch zu genießen: Schnallen Sie Ihre Skier an, gewinnen Sie an Höhe und genießen Sie jeden Moment auf den Pisten!